Mandy Abou Shoak

Mandy Abou Shoak

Politikerin und Aktivistin
Mandy Abou Shoak ist eine Schweizer Politikerin (SP), Sozialarbeiterin und Menschenrechtsaktivistin. Seit 2023 ist sie Mitglied im Zürcher Kantonsrat. Geboren wurde sie im Sudan. Ihr Vater war dort Journalist, der wegen seiner kritischen Äusserungen von der sudanesischen Regierung wiederholt inhaftiert wurde. Nachdem ihre Familie in die Schweiz geflohen war, lernte ihre Mutter zunächst Deutsch, absolvierte das Medizinstudium und wurde Zahnärztin, während sie gleichzeitig zwei Kinder aufzog.
Von 2012 bis 2016 studierte Mandy Abou Shoak Soziale Arbeit an der Hochschule Luzern. Ihren Master in «Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession» absolvierte sie 2021 an der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin.
Seit 2020 berät und begleitet Abou Shoak Organisationen, NGOs, Netzwerke und Vereine bei der Entwicklung einer diskriminierungssensiblen Praxis und Organisationsstruktur. Als Anti-Rassismus-Expertin begleitete sie die Produktion «Bullestress» am Schauspielhaus Zürich und die Produktion «Einfach Yeshi» des Theaters Kanton Zürich. Zudem war sie gemeinsam mit Christoph Keller Gastgeberin des Podcasts «Reden wir! 20 Stimmen zu Rassismus» im Auftrag der Fachstelle für Rassismusbekämpfung des Eidgenössischen Departements des Inneren.
Seit 2022 ist sie Verantwortliche für Bildung und Beratung bei der NGO Brava, ehemals Terre des Femmes Schweiz.
Seit 2023 ist sie Co-Präsidentin der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ und wurde als Kantonsrätin gewählt. Sie ist Mitglied der Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit. Zudem ist sie seit 2023 in der Geschäftsleitung der SP Frauen Schweiz.