Martynas Levickis
Akkordeon
Martynas Levickis bezeichnet sein Instrument gerne als „magische Trickkiste“ – und tatsächlich zaubert der litauische Akkordeonist, sobald er die Bühne betritt, mit seiner umwerfenden Virtuosität, seiner raffinierten Musikalität und seiner grenzenlosen Fantasie faszinierende Klangwelten. Von The Independent als „der unglaublich talentierte Martynas Levickis, der Mann, der das Akkordeon im Alleingang neu erfindet“ gefeiert, gilt er als eine der spannendsten und transformativsten Kräfte in der klassischen Musik von heute.
Levickis’ musikalische Reise begann nicht in einem Konzertsaal, sondern tief in den Wäldern Litauens. Im Alter von nur drei Jahren begann er, Vogelgesang und das Rascheln von Blättern auf einer Spielzeugakkordeon nachzuahmen – ein Geschenk, das aus der Not heraus entstand, da sich seine Familie kein Klavier leisten konnte. Was wie ein Kompromiss erschien, wurde bald zum Grundstein einer außergewöhnlichen Karriere. Im Alter von acht Jahren schrieb er sich an der S. Sondeckis School of the Arts in Šiauliai ein und studierte später bei Prof. Owen Murray an der Royal Academy of Music in London sowie bei Prof. Iñaki Alberdi am Musikene in San Sebastián.
Sein Durchbruch gelang ihm 2010, als er mit seinem Sieg bei „Lithuania's Got Talent“ die Öffentlichkeit begeisterte. Bald darauf wurde er als erster Akkordeonist überhaupt bei Decca Classics unter Vertrag genommen; sein Debütalbum Martynas stieg auf Platz 1 der britischen Klassik-Charts. Seitdem hat er über 30 internationale Auszeichnungen erhalten, darunter den renommierten Coupe Mondiale und 2023 einen OPUS KLASSIK als „Instrumentalist des Jahres“.
Für Levickis ist das Akkordeon kein Relikt der Nostalgie, sondern ein dynamisches Mittel für emotionale Nuancen, stilistische Vielfalt und klangliche Innovation. Ob er nun Bach oder Philip Glass interpretiert, Barocktranskriptionen oder seine eigenen Kompositionen, die in litauischen Volkstraditionen verwurzelt sind – er verleiht jedem Stück eine frische, lebendige Perspektive. Sein 2023 erschienenes Soloalbum Autograph (accentus music) – mit Werken von Glass, Bach, Franck Angelis und Levickis selbst – zeigt die ganze Bandbreite seines künstlerischen Schaffens, vom introspektiven Minimalismus bis hin zu ausdrucksstarken, folkloristischen Klängen.
Als weltweit gefragter Künstler ist Levickis gleichermaßen in Solo-Recitals und groß angelegten Produktionen zu Hause und bewegt sich mühelos zwischen Stilen und Jahrhunderten. Er tritt in führenden Konzertsälen wie der Royal Albert Hall, der Elbphilharmonie Hamburg und dem National Kaohsiung Center for the Arts auf und ist häufiger Gast bei großen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, wo er „Fokus Künstler 2025” ist, und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, wo er 2023 „Preisträger in Residence” war.
Levickis’ musikalische Reise begann nicht in einem Konzertsaal, sondern tief in den Wäldern Litauens. Im Alter von nur drei Jahren begann er, Vogelgesang und das Rascheln von Blättern auf einer Spielzeugakkordeon nachzuahmen – ein Geschenk, das aus der Not heraus entstand, da sich seine Familie kein Klavier leisten konnte. Was wie ein Kompromiss erschien, wurde bald zum Grundstein einer außergewöhnlichen Karriere. Im Alter von acht Jahren schrieb er sich an der S. Sondeckis School of the Arts in Šiauliai ein und studierte später bei Prof. Owen Murray an der Royal Academy of Music in London sowie bei Prof. Iñaki Alberdi am Musikene in San Sebastián.
Sein Durchbruch gelang ihm 2010, als er mit seinem Sieg bei „Lithuania's Got Talent“ die Öffentlichkeit begeisterte. Bald darauf wurde er als erster Akkordeonist überhaupt bei Decca Classics unter Vertrag genommen; sein Debütalbum Martynas stieg auf Platz 1 der britischen Klassik-Charts. Seitdem hat er über 30 internationale Auszeichnungen erhalten, darunter den renommierten Coupe Mondiale und 2023 einen OPUS KLASSIK als „Instrumentalist des Jahres“.
Für Levickis ist das Akkordeon kein Relikt der Nostalgie, sondern ein dynamisches Mittel für emotionale Nuancen, stilistische Vielfalt und klangliche Innovation. Ob er nun Bach oder Philip Glass interpretiert, Barocktranskriptionen oder seine eigenen Kompositionen, die in litauischen Volkstraditionen verwurzelt sind – er verleiht jedem Stück eine frische, lebendige Perspektive. Sein 2023 erschienenes Soloalbum Autograph (accentus music) – mit Werken von Glass, Bach, Franck Angelis und Levickis selbst – zeigt die ganze Bandbreite seines künstlerischen Schaffens, vom introspektiven Minimalismus bis hin zu ausdrucksstarken, folkloristischen Klängen.
Als weltweit gefragter Künstler ist Levickis gleichermaßen in Solo-Recitals und groß angelegten Produktionen zu Hause und bewegt sich mühelos zwischen Stilen und Jahrhunderten. Er tritt in führenden Konzertsälen wie der Royal Albert Hall, der Elbphilharmonie Hamburg und dem National Kaohsiung Center for the Arts auf und ist häufiger Gast bei großen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, wo er „Fokus Künstler 2025” ist, und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, wo er 2023 „Preisträger in Residence” war.
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