Inger/Shechter

Inger/Shechter

Zwei Choreografien von Johan Inger und Hofesh Shechter
Wer sind wir? Wo ist unser Platz in der Gesellschaft? Diesen Fragen nach Identität und Zugehörigkeit spürt der erste Tanzabend der Spielzeit mit Werken von zwei der erfolgreichsten zeitgenössischen Choreografen der internationalen Tanzszene nach. Johan Ingers Rain Dogs erzählt mit Hintersinn und Witz, aber auch mit Melancholie in emotionalen Bildern von gestrandeten Existenzen, die sich auf die Suche nach sich selbst und ihrer Rolle in der Gesellschaft begeben. Mit der Analogie von Bewegung und Tanz befasst sich dagegen Contemporary Dance 2.0 von Hofesh Shechter. Zu einem mitreissenden Soundtrack von Shechter selbst, mit pochenden Beats und ironischen Bezügen zur Popkultur, setzt sich der Choreograf darin mit seiner eigenen Kunstform auseinander. Eine energiegeladene und entfesselte, aber auch ironische Hommage an den zeitgenössischen Tanz!

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten (eine Pause)
Tickets: CHF 30-40
Rain Dogs von Johan Inger
Contemporary Dance 2.0 von Hofesh Shechter

Warm Up
Eine aktive Einführung, bei der Sie Sie selbst eine Sequenz aus dem Stück ausprobieren, um die choreografischen Ideen im eigenen Körper zu spüren. Keine Vorkenntnisse notwendig I 30 Minuten vor der Vorstellung am 30.12.

Video

Mitwirkende

Leitung
Leitung
Choreografie/Ausstattung: Johan Inger
Musik: Tom Waits
choreogr. Assistenz: Javier Rodríguez Cobos
Probenleitung: Emily Pak
Leitung
Choreografie/Musik: Hofesh Shechter
Originales Kostümdesign: Osnat Kelner
Originales Lichtdesign: Tom Visser
Kostümassistenz: Berend Hendrik Voorhaar
Technische Beratung: Andrej Gubanov
choreogr. Assistenz: Chien-Ming Chang
Casting assistant: Kim Kohlmann
Probenleitung: Sandra Klimek

Pressestimmen

St. Galler Tagblatt
«Die beiden Stücke ‹Rain Dogs› und ‹Contemporary Dance 2.0› in der Lokremise beweisen mit Verve, dass sich die neu formierte Tanzkompanie des Theaters St.Gallen auf der Höhe der Zeit bewegt (...): nicht luftig, sondern urgewaltig, intensiv, zwischen Rausch und Selbstbehauptung.»
Saiten
«Der Doppelabend vereint zwei choreografische Arbeiten, die sich am Puls der Zeit bewegen und die zeigen, dass zeitgenössischer Tanz auch Diversität bedeutet, eine andere Art von Schönheit und Körperlichkeit. (...) Für das Publikum wird die Aufführung zu einer emotionalen Erfahrung voller wilder Poesie, die in den Bauch fährt.»

Blog

Interview
Tanzschritte und Körpersprache(n)
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